{"id":4551,"date":"2026-05-28T12:09:44","date_gmt":"2026-05-28T10:09:44","guid":{"rendered":"https:\/\/doubletime-club.de\/?post_type=mec-events&#038;p=4551"},"modified":"2026-08-11T14:55:31","modified_gmt":"2026-08-11T12:55:31","slug":"taranczewski-2","status":"publish","type":"mec-events","link":"https:\/\/www.doubletime-club.de\/?mec-events=taranczewski-2","title":{"rendered":"Taranczewski &#8211; Cinematic Jazz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1948\" src=\"https:\/\/doubletime-club.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/jazz_highlights_darkred-300x87.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"87\" srcset=\"https:\/\/www.doubletime-club.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/jazz_highlights_darkred-300x87.png 300w, https:\/\/www.doubletime-club.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/jazz_highlights_darkred.png 641w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beginn: 20:00 Uhr \/\/ Einlass: 19:30 Uhr<\/strong><\/p>\n<div id=\"panel-1272-1-0-2\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"3\">\n<div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\">\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n<p>VVK: Mitglieder: 20,00 EUR &#8211; Normalpreis: 30,00 EUR (zzgl. VVK-Geb.)<br \/>\nAbendkasse: Mitglieder: 25,00 EUR \u2013 Normalpreis: 35,00 EUR<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<a href='https:\/\/www.eventim.de\/venue\/doubletime-jazz-kultur-club-25490\/' class='small-button smallblue'>TICKETS HIER<\/a>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"vc_toggle_content\">\n<div class=\"col sqs-col-5 span-5\">\n<div id=\"block-3e6cddfeb7e6fdf51fef\" class=\"sqs-block html-block sqs-block-html\" data-block-type=\"2\" data-border-radii=\"{&quot;topLeft&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;value&quot;:0.0},&quot;topRight&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;value&quot;:0.0},&quot;bottomLeft&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;value&quot;:0.0},&quot;bottomRight&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;value&quot;:0.0}}\">\n<div class=\"sqs-block-content\">\n<div class=\"sqs-html-content\">\n<p class=\"sqsrte-small\"><strong><br \/>\nTaranczewski &#8211; Cinematic Jazz<br \/>\nBei dieser Musik entstehen sofort Bilder vor dem geistigen Auge. Unfassbar sch\u00f6n, ruhig, aber keinesfalls langweilig, sondern kraftvoll.<br \/>\nAus gutem Grund nach langer Pause nun endlich ein zweites Mal bei uns !<\/strong><\/p>\n<div class=\"et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_2 et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\n<div class=\"et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1 et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n<div class=\"et_pb_text_inner\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_3 et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child\">\n<div class=\"et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2 et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n<div class=\"et_pb_text_inner\">\n<p>Man kann ein Pferd von vorn oder hinten aufz\u00e4umen. Oder man kann sich einfach draufsetzen und losreiten. H\u00e4lt man erst einmal die Z\u00fcgel in der Hand, hat man Richtung und Tempo selbst im Griff. Taranczewski ist ein Trio aus Berlin. Kennern von Film-Soundtracks mag der Name Olaf Taranczewski ein Begriff sein, f\u00fcr alle anderen kommt die Band aus dem Nichts, und doch scheint es schon nach wenigen T\u00f6nen, sie w\u00e4re schon immer da gewesen.<br \/>\nDieser Eindruck entsteht nicht zuf\u00e4llig. Pianist Olaf Taranczewski kennt Bassist Jean- Philippe Wadle und Drummer Benedikt Stehle seit Jahrzehnten, und doch haben sie in dieser Konstellation noch nie gemeinsam gespielt. Der Pianist ist zwar Komponist und Namensgeber der Band, doch wie man auf dem Deb\u00fctalbum \u201eWhen I Was\u201c unschwer h\u00f6rt, handelt es sich bei Taranczewski um ein stabiles Dreieck, dessen Impulse und spielerischen Anteile gleichm\u00e4\u00dfig und \u2013 noch wichtiger \u2013 gleichberechtigt verteilt sind.<br \/>\nDie drei Musiker verbindet nicht nur in unterschiedlichen Str\u00e4ngen gemeinsames Musikmachen, sondern auch gemeinschaftliches Musikh\u00f6ren. Das sind pr\u00e4gende Erfahrungen, die auf \u201eWhen I Was\u201c ihre Spuren hinterlassen. Genau genommen erz\u00e4hlen sie sich auf dem Album Geschichten dieses Musikh\u00f6rens, und der Zuh\u00f6rer genie\u00dft das Privileg, diesen sanften Erz\u00e4hlungen lauschen zu d\u00fcrfen. \u201eAuch die St\u00fccke selbst sind bis zu 15 Jahre alt\u201c, erg\u00e4nzt Olaf Taranczewski. \u201eWas die Songs betrifft, ist es gewisserma\u00dfen ein \u201aBest Of\u2019 meiner Kompositionen der letzten anderthalb Jahrzehnte. Sie f\u00fchlten sich jedoch immer unvollendet an. Mit Benedikt und Jean-Philippe sind sie v\u00f6llig neu entstanden.\u201c<br \/>\nDie Formvollendung der Klassik, die nonchalante Spontaneit\u00e4t von Jazz-Klavier-Trios wie zum Beispiel Bill Evans, die Emotionalit\u00e4t von Americana Music, die verbindliche Nahbarkeit von Fusion Music, das epische Klangverst\u00e4ndnis von Filmsoundtracks, die akkumulierte Reduziertheit von Minimal Music, der narrative Erz\u00e4hlfluss von Moritaten, die melancholische Fr\u00f6hlichkeit von jiddischer Musik, die individuelle Ausdruckskraft von Chansons \u2013 all das findet auf \u201eWhen I Was\u201c zu einer Einheit, die man so noch nicht geh\u00f6rt hat. Gerade weil die drei Musiker keiner bestimmten Szene fest verhaftet sind, k\u00f6nnen sie alle Luken und Pforten weit \u00f6ffnen, um einzulassen, was immer zu ihrer Musik Einlass begehrt. Der feste Glaube an die Unersch\u00fctterlichkeit des mit 3 multiplizierten eigenen Geschmacks garantiert, dass es zu keinem einzelnen Zeitpunkt beliebig wird.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, diese Musik ist, was sie ist. Erkl\u00e4rungen sind \u00fcberfl\u00fcssig. Sie w\u00e4chst aus dem Boden, weht mit dem Wind \u00fcber die Fluren und regnet vom Himmel. Sie liegt wie Tau auf den Bl\u00e4ttern einer Fr\u00fchlingswiese, raunt wie das Stimmengewirr vor einem n\u00e4chtlichen Sp\u00e4ti, flackert wie die Leuchtreklame in einer Stadt, die zur Ruhe kommen will, aber niemals schl\u00e4ft. Sie dehnt sich aus, zieht sich zusammen, l\u00e4uft uns voraus, begleitet und verfolgt uns. Sie sucht N\u00e4he und h\u00e4lt Abstand. Nicht selten meinen wir Instrumente zu h\u00f6ren, die gar nicht gespielt werden. Hier eine Klarinette, da eine Geige, dort vielleicht das leise Summen einer menschlichen Stimme. Aus seiner Arbeit f\u00fcr den Film heraus versteht sich Taranczewski aufs Inszenieren von Kl\u00e4ngen. \u201eWir zollen den Harmonien Tribut und nicht irgendwelchen Genres. Die Frage, ob wir etwas d\u00fcrfen oder nicht, hat sich uns nie gestellt. Die Harmonien haben uns geleitet\u201c, konstatiert Jean-Philippe Wadle. Stimmung und Klang sind wichtiger als technische Perfektion. Statt sich einen wie auch immer definierten kategorischen oder virtuosen Rahmen vorzugeben, liegt der Einspielung die zutiefst menschliche Formel \u201eN\u00e4he + Leichtigkeit = Vertrauen\u201c zugrunde. Imagin\u00e4re Erinnerung k\u00f6nnte das heimliche Motto dieser Einspielung sein. Haben wir es erlebt, getr\u00e4umt, oder ist es uns nur erz\u00e4hlt worden? Das zutiefst Pers\u00f6nliche von Taranczewscis St\u00fccken liegt gerade in der kollektiven Spurensuche, die wohl einen Jeden von uns fr\u00fcher oder sp\u00e4ter packt, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Dieser Umstand, wie auch die gro\u00dfe Zeitspanne, in der die Songs entstanden sind, legt das Pr\u00e4dikat \u201ezeitlos\u201c nahe. Fl\u00fcchtig betrachtet sind Taranczewskis St\u00fccke tats\u00e4chlich extrem zeitlos. Und doch trifft dieser Begriff nur bedingt zu. Denn nicht umsonst haben sowohl die St\u00fccke als auch die Spurensuche des Pianisten exakt bis zum jetzigen Augenblick gewartet, um auf \u201eWhen I Was\u201c zu kulminieren. In einer \u00c4ra, in der pers\u00f6nliche Biografien und Lebenswege wieder mehr Gewicht gewinnen als Staatsgrenzen, wollen alte Geschichten neu erz\u00e4hlt werden. Aufgrund der zahlreichen Assoziationsebenen trifft die Bezeichnung \u201eimmer g\u00fcltig\u201c deshalb das Wesen dieser Einspielung weit besser als \u201ezeitlos\u201c.<br \/>\nFl\u00fcstern kann oft wesentlich expressiver sein als Schreien. \u201eWhen I Was\u201c ist ein leises Album. Jedes Detail in dieser Musik entfaltet eine Wucht, die der Lautst\u00e4rke nicht mehr bedarf, um sich zu manifestieren. Das ist nur m\u00f6glich, weil Olaf Taranczewski, Jean-Philippe Wadle und Benedikt Stehle individuell und gemeinsam eine derart ausgepr\u00e4gte Sensibilit\u00e4t, um nicht zu sagen ein Verantwortungsbewusstsein f\u00fcr jeden einzelnen Ton an den Tag legen, dass man selbst dann zuh\u00f6rt, wenn man gar nicht zuzuh\u00f6ren glaubt. Und das ist eine der gr\u00f6\u00dften St\u00e4rken dieser Platte. Sie gibt uns nicht vor, wie wir sie h\u00f6ren sollen, sondern passt sich auf wundersame Weise jeder Situation an. Diese Songs k\u00f6nnen unseren Alltag in einen Kammermusiksaal, ein Variet\u00e9, eine Eckkneipe oder eine Gartenlaube verwandeln \u2026 und passt doch immer. Denn \u2013 das hat Olaf Taranczewski genauso verinnerlicht wie seine beiden Kompagnons \u2013 Musik ist Leben. Was sonst?<\/p>\n<p><strong>Line Up:<br \/>\nOlaf Taranczewski <\/strong>&#8211; Piano<strong><br \/>\nJean-Philippe Wadle <\/strong>&#8211; Bass<strong><br \/>\nBenedikt Stehle <\/strong>&#8211; Drums<\/p>\n<p><strong>Diese Konzerte k\u00f6nnen realisiert werden durch freundliche Unterst\u00fctzung des<br \/>\nLandschaftsverbands Hameln-Pyrmont e.V. und des<br \/>\nNieders\u00e4chsische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kultur.<\/strong><\/p>\n<p>Bildnachweis \u00a9 Taranczewski<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Taranczewski - When I Was\" width=\"1080\" height=\"608\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ZJ1-Im-V4uU?feature=oembed\"  allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beginn: 20:00 Uhr \/\/ Einlass: 19:30 Uhr VVK: Mitglieder: 20,00 EUR &#8211; Normalpreis: 30,00 EUR (zzgl. 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